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2017-09-12 17:30

2. Halbjahresprogramm 2017 online

Das Programm für das 2. Halbjahresprogramm 2017 ist online. Sie können dieses als pdf-Dokument downloaden.

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Notocactus haselbergii (F. A. HAAGE jr.) BERGER

Synonyme: Brasilicactus haselbergii (F. A. HAAGE jr.) BACKEBERG; Echinocactus haselbergii F. A. HAAGE jr. ex. RÜMPLER

Beschreibung:
 
Körper etwas flachkugelig, im blühfähigen Alter mit nach der Hauptlichtseite hin schiefen Scheitel. Er wird etwa 12 cm hoch und breit, ist hellgrün und ganz von feinen weißen Dornen umhüllt. Rippen werden dreißig und mehr gebildet und sind in kleine Höcker aufgelöst. Blüten erscheinen im zeitigen Frühjahr sehr zahlreich, so dass diese den Scheitel oft verhüllen. Sie sind ca. 2cm lang, feuer- bis orangerot und sind sehr lange andauernd.
 
Kultur:
 
In Kultur liebt Notocactus haselbergii eine leicht saure mit Sand angereicherte humose Erdmischung. Gegen Lehmzusatz ist er sehr empfindlich und verliert dann leicht die Wurzeln. Die Pflanzen sollten im Winter nicht zu kühl aber fast trocken stehen. Im Sommer bekommen ihnen leichter Schatten, keine allzu hohen Temperaturen und eine gleichbleibende, milde Feuchtigkeit am besten. Da die Art empfänglich gegen Spinnmilben ist, wäre öftere Kontrolle angebracht. Vorbeugend kann die Pflanze jedoch öfters mit Wasser eingesprüht werden. Notocactus haselbergii kann auch uneingeschränkt dem Fensterbrettpfleger empfohlen werden. Die Pflanze wird nach den neuesten Nomenklaturbestimmungen heute in der Gattung Parodia eingereiht.
 
Vorkommen:
 
In der pampa-ähnlichen Landschaft des östlichen Rio Grande do Sul in Brasilien. Er bewohnt hier felsige Erhebungen, sogenannte Trockeninseln, zusammen mit einer artreichen Flora.
 
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